Es beginnt bald...

Hallo,

 

ich melde mich erstmals auf diesen Blog.

 

In den vergangenen Wochen ist einiges passiert, nachdem ich mich kurzfristig auf einen Platz für ein entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Südafrika beworben habe, kam nach einem Auswahlwochenende und einem Gespräch beim Landessportbund eine Zusage für den Freiwilligendienst.

Ehrlich gesagt, hatte ich nach dem Auswahlwochenende schon mit meiner Bewerbung abgeschlossen, da ich Julia, einer Mitarbeiterin des ASC Göttingen 46, die auch die Freiwilligen mit auswählt, aus Versehen einen Ball an den Kopf geschmissen haben. An dieser Stelle nochmals eine große dicke Entschuldigung an Dich Julia! Scheinbar hast du mir verziehen! :)

Nach einigen Wochen des Wartens wurde ich zum Landessportbund(LSB) nach Hannover eingeladen. Bei der Suche nach dem richtigen Raum traf ich auf Tabea, eine andere Freiwillige, die ich vom Auswahlwochenende schon kannte. Im Raum wartete schon Tobi, den ich ebenfalls schon kannte.

Nach einer Vorstellungsrunde und einen einfachen Spiel begannen die Einzelgespräche, die über unsere Zukunft entschieden.

Nach vergleichsweise kurzer Zeit bekam ich eine endgültige Zusage für Südafrika und zugleich eine Einladung zum ersten Vorbereitungsseminar.

Das Seminar fand in Göttingen in einer Einrichtung des ASC statt. Ich wusste schon, dass Tabea auch eine Zusage bekam, da wir nach den Einzelgesprächen Kontakt über Facebook hatten. Dennoch war es zunächst ein komisches Gefühl in einen Raum mit 35 anderen Freiwilligen, mit denen ich ein Jahr in ein mir doch sehr fremden Land zu verbringen. Ich erkannte einige Gesichter wieder. Namen war mir dennoch großteils fremd.

Schon am Abend kannte ich einige Leute und merkte schnell, dass sie mir sympathisch waren.

Das Highlight des Seminars gab es schon am Samstagmorgen nach dem Frühstück. Wir alle wollten wissen, wo und mit wem wir das kommende Jahr verbringen werden.

Ich und (ich glaube) alle anderen waren sehr aufgeregt. Nachdem fast alle Einsatzstellen auf der Leinwand mit den jeweiligen Freiwilligen gezeigt worden, bekam ich ein komisches Gefühl. Ich dachte andauernd, wann bin ich denn dran? Ich will wissen, wer wird mein neuer Partner, in welcher Stadt werde ich Leben und an welcher Schule werde ich arbeiten.

8 Plätze wurden für Port Elizabeth (P.E.) vergeben und ich wollte unbedingt nach P.E. Noch 2 Plätze waren frei und ich habe gehofft, dass ich einen bekommen würde.

Ich war sehr erleichtert, als ich mein Name endlich aufgerufen wurde. Umso stolzer war ich, dass ich nach P.E. darf. Zunächst habe ich kaum realisiert, dass ich mit Tabea im Kinderheim arbeiten werde. Zu groß war die Freude über P.E.

Doch Moment mal, Kinderheim?

Beim Gespräch beim LSB habe ich doch gesagt, dass ich nicht unbedingt im Kinderheim arbeiten möchte.

Doch diese Sorge sollte sich schnell als unberechtigt raus stellen.

Glücklicherweise war Niklas, ein ehemaliger Freiwilliger, der das Seminar mit betreut, auch im diesen Kinderheim. Deshalb konnte ich mir Informationen, Bilder und alles andere von ihn einholen.

Nachdem wir uns alle besser und besser kennengelernt haben, hatten wir Samstagabend Freizeit und gingen zunächst mit unseren zukünftigen WG Partnern essen.

Anschließend entschieden sich alle Gruppen, noch ein gemeinsames Bier zu trinken.

Die restlichen zwei Tage waren mit Programm gefüllt.

Kurze Zeit später haben Tabea und ich Kontakt mit den jetztigen Freiwilligen im Haven aufgenommen. Über WhatsApp schreiben wir uns und bei Bedarf werden Fragen gestellt. Ich bin sehr glücklich, dass Karo und Hanna uns helfen und Fragen beantworten, wo sie nur können.

 

Mittlerweile ist das zweite Seminar schon Vergangenheit und die ersten Freiwilligen sind schon in Südafrika.

Ich habe insbesondere beim zweiten Seminar gemerkt, dass wir Freiwilligen, besonders alle Freiwilligen, die nach Südafrika gehen werden, eine geschlossene Gruppe sind.

Nicht nur bei den Seminaren waren wir eine Gruppe, ich habe im Urlaub sogar zwei Freiwillige in ihrer Heimat besucht. Das war sehr gelungen.

 

Nun bin ich sehr gespannt auf das kommende Jahr und die Aufregung steigt, schließlich sind es sind jetzt weniger als drei Wochen, bis das Abenteuer Südafrika startet.

 


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