Einiges über mich

Ich bin 19 Jahre jung und habe die Schule mit dem Abitur beendet. Ab August werde ich ein Auslandsjahr in Südafrika im Rahmen des „weltwärts“-Programms machen.

 

Auf das „weltwärt“-Programm bin ich zufällig im Internet gestoßen. Besonders ansprechend fand ich das Medium Sport als Medium für Entwicklungszusammenarbeit. Ich als begeisterter Fußballer und Schwimmer finde, dass Sport ein Medium ist, um Barrieren zu durchbrechen und gemeinsam kommunizieren zu können. Außerdem bietet Sport eine Alternative zum Alltag, somit kann man sich beschäftigen und hat oftmals Leute um sich, die man kennt und mit denen man zusammen ist.

Mir war sehr schnell klar, dass ich gerne in Südafrika (trotz vieler anderer interessanter Länder) das kommenden Jahr verbringen möchte. Umso glücklicher war ich, dass ich eine Zusage bekam und in Port Elizabeth leben und arbeiten werde.

 

Ein sehr guter Freund hat dort einige Jahre gelebt und konnte mir wichtige Dinge über die Stadt und das Land berichten.

Mittlerweile habe ich meine Vorgängerinnen Hanna und Karo kennen gelernt, die mir einiges über das Projekt und ihre Erfahrungen erzählt und erklärt haben. Insbesondere die Aufgaben, die auf mich zukommen werden, wurden thematisiert.

 

Ich denke, ein Auslandsjahr ist eine Erfahrung, die einen persönlich weiterbringt. Ich werde erstmals alleine wohnen in einer noch unbekannten Umgebung. Ich werde neue Leute kennenlernen und auch ihre Kultur und ihr Leben. Darüber hinaus werde ich im Alltag Englisch sprechen. Im Haven sprechen die Mitarbeiter neben Englisch auch Xhosa, eine Sprache der Südafrikaner. Diese Sprache werde ich erlernen und mit ihr umgehen müssen. Auf diese Herausforderung freue ich mich sehr.

 

Viel wichtiger ist allerdings, dass ich auch mit neuen Situationen konfrontiert werde, unter anderen mit Armut und Gewalt. Aber auch mit der Offenheit und Lebensfreude der Menschen.

 

Hierdurch lerne ich eine Kehrseite unserer Welt kennen. Eben dies macht das Land für mich so interessant. Ich freue mich auf die Menschen und die Aufgaben, die ich im kommenden Jahr bewältigen muss.

 

Das kommende Jahr wird viel von mir abverlangen, aber ich werde neue Erfahrungen machen, die mir keiner mehr nehmen kann.